|
Kinderumwelt und Gesundheit in Deutschland: eine Bestandsaufnahme
7. Jahrestagung Netzwerk Kindergesundheit und Umwelt
am 19./20. April 2007 in Bonn
Auf der 4. Konferenz der Europäischen Umwelt- und Gesundheitsminister am 23.-25.6.2004 in Budapest diskutierten Regierungsvertreter aus 50 Staaten der Europa-Region der WHO mit Vertretern internationaler Organisationen, Wissenschaftlern und Nichtregierungsorganisationen (NGO’s) über die Zusammenhänge zwischen Umwelteinflüssen und Gesundheit. Wesentliches Ergebnis der Konferenz war die Verabschiedung der "Budapest-Deklaration" und des "Aktionsplans zur Verbesserung von Umwelt und Gesundheit in der Europäischen Region (CEHAPE)". Als ihren eigenen Beitrag zur Konferenz stellte die Europäische Kommission den "Aktionsplan Umwelt und Gesundheit 2004-2010" vor. Parallel zur Ministerkonferenz diskutierten auf dem "Healthy Planet Forum" die NGOs die Schwerpunkte aus ihrer Sicht.
In Budapest wurde auch festgelegt, die Fortschritte bei der Umsetzung des Beschlüsse auf einer Konferenz 2007 zu überprüfen. Diese Konferenz, genannt Intergovernmental Midterm Review (IMR), wird vom 13.-15.6.2007 in Wien stattfinden. Dieser Termin wird auch von der Eu für ihren Zwischenbericht zum Actionplan genutzt. NGOs werden dort ebenfalls vertreten sein. In Wien werden auch die weiteren Weichen im Hinblick auf die nächste Ministerkonferenz 2009 in Rom gestellt. Im Vorfeld der Wiener Konferenz wird eine wissenschaftliche Konferenz (4th International Conference on Children’s Health and the Environment, 10.-12.6.) sowie eine internationale NGO-Konferenz (12./13.6.) stattfinden.
Wir wollen eine Zwischenbilanz aus deutsche Sicht ziehen. In Deutschland wurde kein eigener CEHAPE entwickelt, da Kinder bereits Schwerpunkt des APUG waren und sind. Die letzten NGO-Projekte sind 2005 ausgelaufen ("Lokale Projekte"). Die mit viel Hoffnung erwartete Verabschiedung eines Präventionsgesetzes ist in weite Ferne gerückt. Zwar wurde in 2005 der Nationalen Aktionsplan "Für eine kindergerechte Welt" - in dem die Förderung eines gesunden Lebens und Schaffung von gesunden Umweltbedingungen einer von fünf Schwerpunkten ist - von der Bundesregierung verabschiedet, eine Überprüfung der Umsetzungen steht jedoch noch aus.
Auf dem Netzwerktreffen in Bonn wird eine Standortbestimmung zu "Kinder-Umwelt-Gesundheit" auch auf Grundlage der Ergebnisse des KiGGS/KUS für Deutschland vorgenommen als auch mögliche Weichenstellungen der Implementierung insbesondere des CEHAPE diskutiert. Als ein Ergebnis werden konkrete Vorschläge zur Prävention von Seiten der NGOs erwartet. Die Ergebnisse des Workshops werden auf nationaler als auch internationaler Ebene vorgestellt, u.a. auch in auf den Wiener Tagungen im Juni.
Eingeladen sind Vertreter von WHO, der beteiligten Ministerien, Umweltbundesamt sowie nationalen und internationalen NGOs aus dem Bereich Kinder-Umwelt-Gesundheit.
Tagungsort: WHO - Europäisches Zentrum Umwelt und Gesundheit, Hermann-Ehlers-Str. 10, 53113 Bonn, Tel.: 0228/815-0406, Fax: 0228/815-0440
Tagungsbeginn: Do 19.4.07, 13.00 Uhr
Tagungsende: Fr 20.4.07, 17.00 Uhr
Tagungskosten: Es ist eine verbindliche Anmeldung erforderlich. Die Reisekosten werden nach BRKG übernommen.
Übernachtung: Gustav-Stresemann-Institut (GSI), Langer Grabenweg 68, 53175 Bonn, Tel.: 0228/ 8107-0, Fax: 0228/ 8107-197, info@gsi-bonn.de, www.gsi-bonn.de
Veranstalter: Netzwerk Kindergesundheit & Umwelt in Kooperation mit WHO ECEH
Wichtiger Hinweis:
Dieses Projekt wurde vom Umweltbundesamt im Rahmen der Projekteförderung finanziell unterstützt (Kapitel 1602, Titel 685 04) und gefördert. Die Förderer übernehmen keine Gewähr für die Richtigkeit, die Genauigkeit und Vollständigkeit der Angaben sowie für die Beachtung privater Rechte Dritter. Die geäußerten Ansichten und Meinungen müssen nicht mit denen der Förderer übereinstimmen.
|

Blick auf Bonn aus dem Tagungsraum der WHO im "Langen Eugen"
Tagungsprogramm
Donnerstag 19. 4. 2007
|
|
|
Einführung, kleiner Begrüßungsimbiss (R. Güttler, Netzwerk KGU)
|
|
|
Aktionsplan Umwelt und Gesundheit (APUG)/ Kinderaktionsplan (CEHAPE):
Aktueller Stand
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Abendessen mit anschl. gemütlichen Beisammensein im Gustav-Stresemann-Institut
|
|

M. Krzyzanowski (Leiter des Bonner WHO Büros) und R. Güttler (Vorsitzender Netzwerk Kindergesundheit und Umwelt) bei der Begrüßung
|
|
|
|
|
Kinderumwelt und Gesundheit im Blickpunkt:
Aktuelle Ergebnisse und prioritäre Handlungsfelder
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Workshop 7: A. Kappos/ J. Bilger (BUND/ÖÄB)
"Unsicherheiten sichern Risikoranking für Kinder/ für die Zukunft"
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Kinder-Umwelt-Gesundheit: Perspektiven für Deutschland
|
|
|
Workshop 8: K.E. v. Mühlendahl (kinderumwelt)
"Prioritäre Handlungsfelder der Prävention aus den Verknüpfungen von CEHAPE und KUS"
Zum Abschluss werden die Themen für die parallelen Workshops am Nachmittag festgelegt.
|
|
|
|
|
|
Leitung R. Güttler (Netzwerk KGU)
"Schwerpunkte der Prävention im Bereich Kind-Umwelt-Gesundheit"
Synopse der parallelen Workshops, Arbeitsaufträge und Verabredungen
|
|
|
|
|